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Viel zu tun...

Es wird Zeit, dass ich mich wieder mal hier melde. Ich hatte in letzter Zeit aber sehr viel zu tun. Einmal natürlich mit meiner neuen Homepage, die viele Probleme bereitete und dann natürlich auch private Dinge, die leider nicht so liefen, wie erhofft. Peggy war wieder in der Klinik und ist seit gestern wieder zu Hause. Ihre Schmerzen in der Hüfte kamen vom Rücken aber nicht durch Bandscheibe oder Schäden an den Wirbeln, sondern weil dort nun wieder etwas beim MRT gefunden wurde, was nicht dort hingehört. Die Biopsie unter dem CT wurde vorgestern gemacht und wir warten jetzt gespannt auf das Ergebnis durch den Pathologen. Das Jahr fängt also genauso beschissen an, wie das letzte endete. Das heutige Wetter läßt bei mir auch nicht allzuviel zu, ohne Schmerzmittel wäre es kaum auszuhalten. Unser Heim gleicht also eher einer Krankenstation. Ich hoffe, das wird wieder besser und wünsche allen Freunden und Besuchern einen schönen und gesunden Tag,

Euer Berni... Bernd Gollin

Frohes neues Jahr...

In der letzten Zeit habe ich meine neue Homepage bearbeitet. Bei Berni funktioniert ganz gut, obwohl sie ja bei der Telekom gehostet ist. Ein paar Anfangsschwierigkeiten gibt es zwar noch aber damit kann ich leben. Ich habe die Seiten sozusagen Zweigeteilt, hier bleibe ich eher familiär und auf der Neuen behandel ich alles rund um den Computer und Internet.

Hier bin ich noch am Aufräumen, was Verlinkungen und Text betrifft, der jetzt auf die neue Seite gehört, es läuft aber... ;-) Ansonsten ist hier alles beim Alten. Peggy muß nun doch noch weiter behandelt werden. Sie bekommt ab mitte Januar täglich Bestrahlungen. Bei ihr wurde zwar nichts mehr gefunden aber das wird päventiv gemacht, angeblich ist die Gefahr, dass der Krebs wieder kommt, so um ein Vielfaches geringer. Arme Peggy, das sind immerhin fast 3 Monate, in denen sie jeden Wochentag, außer Samstag und Sonntag, hin muß. Ich hoffe, dann ist es wirklich endgültig vorbei. Ich hoffe überhaupt, dass es nicht wieder so ein katastrophales Jahr wird, wie das letzte.

So, allen Freunden und Besuchern wünsche ich ein frohes neues Jahr, Euer Berni...

Neue Homepage...

Nachdem die Telekom ihre Plattform erneuert hat, hat sie nun auch einen neuen Baukasten, den Homepage-Designer, veröffentlicht. Ich habe mir daraufhin ein neues Paket bestellt und bin nun glücklicher Besitzer einer zweiten Homepage. Ob ich diese hier behalte, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall werde ich die Creatorseiten und alles was den PC betrifft auf die neue Seite umziehen. Zum Teil habe ich es auch schon gemacht und werde diese Seiten dann hier löschen. Das neue Teil ist wirklich gut und es macht Spaß, damit zu arbeiten. Ihr könnt ja mal reinschauen. Bei Berni

Allen Besuchern noch einen schönen Abend, Euer Berni...

wieder vereint...

Peggy ist zum Glück wieder zu Hause. Ihr wurden 2 Lymphknoten entnommen und Narbengewebe aus der Brust. Der Tumor wurde durch die Chemo völlig aufgelöst und es war nur noch wenig Narbengewebe zu finden. Die pathologische Untersuchung des entnommenen Gewebes und der Lymphknoten waren negativ. Es wurde also kein Krebs mehr gefunden.

Das nenne ich eine frohe Kunde...

Allen Freunden und Besuchern noch ein schönes Adventswochenende, Euer Berni...

Allein allein...

Seit heute bin ich ganz allein zu Hause. Peggy ist heute ins Krankenhaus gegangen und Morgen wird sie operiert. Ich hoffe es geht alles Gut und sie ist nächste Woche wieder bei mir. So ganz alleine in der Wohnung, fühle ich mich doch ein bißchen sehr einsam.

Allen Freunden und Besuchern noch einen schönen Abend, Euer Berni...

er fehlt...

Zehn Tage ohne meinen kleinen Freund und er fehlt noch immer. Das wird wohl auch immer der Fall sein. Es ist schon eigenartig, wie sehr man sich an so einen kleinen Kerl und seinen Marotten gewöhnen kann. Wenn ich Nachts ein Geräusch höre, rutsche ich sofort zur Seite um ihm Platz zu machen und wenn ich auf den Balkon gehe, warte ich immer, dass er auch kommt. Er war zwar Nichtraucher aber begleitete mich immer auf den Balkon. Ich rauchte und er saß neben mir. Er war nun mal ein Teil der Familie und so werde ich ihn auch immer in meinen Gedanken haben. Die Erinnerungen werden nicht weniger aber zum Glück ertragbarer und das ist Gut so...

Allen Freunden und Besuchern wünsche ich ein schönes Wochenende, Euer Berni...

Gedanken zu Max...

Hallo mein kleiner dicker Kumpel. Ich weiß dass Du nicht lesen kannst und gebe zu, dass dieses Schreiben ein wenig egoistisch ist denn es dient mir dazu, mit Deinem Tod klar zu kommen. Wir haben Dich wieder einfach gepackt und in die, von Dir so gehaßte, Transportbox gelegt. Du kannst mir glauben, das ist auch uns nicht leicht gefallen, zumal wir wußten, dass das vielleicht das letzte mal sein wird. Was sollten wir machen, Du sahst schlimm aus, abgemagert bis auf die Knochen, zitternd in einer Ecke kauernd, neben Deinem größten Feind, dem Staubsauger. Das sagt doch schon Alles, auch wenn Du es nicht zeigen wolltest, Dir ging es einfach sehr schlecht.
Die letzten Tage waren weder für Dich noch für uns sehr angenehm. Kein Max, der erwartungsvoll vorm Tisch saß wenn es Essen gab, kein Max, der zu mir auf die Couch sprang und mich einfach beiseite schob, bis wir Beide eng, unbequem aber glücklich nebeneinander lagen. Kein Max, der zu mir ins Bett kam und mich mit seiner Pfote zum Kraulen aufforderte und kein Max, der mit mir kuschelte und wunderbar schnurrte weil er merkte, dass es auch mir nicht immer gut ging. Einfach ein guter Kumpel, der mir Trost spendete...
Alles das, gab es nicht mehr und so war Dein Protest, während der Fahrt zur Klinik, auch nur recht zaghaft, selbst dazu fehlte Dir die Kraft. Frau Doktor war entsetzt über Dein Aussehen, sie kannte Dich ja und selbst als Du erblindest warst, fand sie Dein Auftreten bewunderungswert. Jetzt kauerte da ein armes, offentsichtlich krankes häufchen Elend vor ihr und ihr Gesicht während der Untersuchung lies nichts Gutes ahnen.
Deine Nieren funktionierten kaum noch, das ging unter Anderem auch auf Dein Herz, dazu die alte kaputte Wirbelsäule und der Frust über die Blindheit taten ihr Übriges. Da Du ja ein Halbwilder warst, benimmst Du Dich auch so. Du merkst, es geht zu Ende und suchst deshalb Ecken auf, in denen Du alleinsein kannst. Selbst das Streicheln bereitet Dir Schmerzen, deshalb gehst Du dem auch aus dem Weg, obwohl Du es früher geliebt hast. Sie sagte, dass sie Dir die restliche kurze Zeit gerne so angenehm wie möglich machen würde aber das kann sie nicht. Du verweigerst die Nahrung und hast kaum noch Reserven und Lebenswillen. Schmerzmittel würden durch die kaputten Nieren nicht richtig wirken und jede Bewegung wird zur Qual...es wäre aus ihrer Sicht, das Beste, Dich zu "erlösen".
Da war das böse Wort, ist es wirklich eine Erlösung oder einfach nur ein Auftragsmord?
Mir liefen die Tränen während sie weiter redete und mir versicherte, das Du Dich nur noch quälst und ich kein schlechtes Gewissen haben brauche. Sie hat leicht Reden, Du bist ja mein kleiner Kumpel und nicht ihrer, ich muß jetzt über Dein Leben oder Tod entscheiden und das mit mir ausmachen. Ein klägliches Jammern von Dir, gab den Ausschlag...und ich schwöre, es klang wie "sag ja".
Sie holte, was sie brauchte und ich nahm Dich in den Arm, streichelte Dich am Kopf...und kam mir furchtbar verlogen vor. Während Du Dich voller Vertrauen an mich anschmiegst und Dich streicheln läßt, sehe ich dabei zu, wie Dir die Spritze zum Einschlafen gesetzt wird. Bitte glaube mir, ich wollte nur Dein Bestes und Dir den Abschied so angenehm wie möglich machen. Du hast den Piekser auch gar nicht gemerkt, hast den Kopf in meinen Arm gelegt und bist ruhig eingeschlafen. Erst als Du wirklich im Land der Träume warst, gab Frau Doktor Dir die zweite Spritze und es war schnell zu Ende. Ich bin mir sicher, Du hast dabei keine Schmerzen empfunden. Ich wollte erst gar nicht dabei sein, weil ich das nicht sehen wollte aber obwohl ich jetzt heulte wie ein Schloßhund, war ich froh, gesehen zu haben, dass es wirklich keine Tortur für Dich war. Ich habe Dich noch einige Male geküßt und gestreichelt, genau wie Mama aber davon hast Du schon nichts mehr gemerkt.
Ich bin nicht sehr gläubig aber ich wünsche mir, dass es die Regenbogenbrücke wirklich gibt. Dann sehen wir uns ganz bestimmt wieder...Du fehlst sehr... Papa und Mama


Regenbogenbrücke (Verfasser unbekannt)

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünem Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es stets fressen und zu trinken und es ist immer warmes, schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere werden im Land hinter der Regenbogenbrücke wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen. Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden und es gibt nur eine Kleinigkeit, die sie vermissen. Sie alle sind nicht mit dem Menschen zusammen, den sie so sehr geliebt haben.

So laufen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich nach vorne und die Augen werden ganz gross! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus, fliegt über das grüne Gras. Wird schneller und schneller. Es hat Dich gesehen und wenn Du und Dein Liebling sich treffen, nimmst du ihn in Deine Arme und hälst ihn so fest Du kannst. Dein Gesicht wird geküsst und abgeschleckt, wieder und wieder und endlich schaust Du nach langer Zeit in die Augen deines geliebten Tieres, das lange aus Deinem Leben verschwunden war....aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet ihr gemeinsam das letzte Stück der Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein...... nie wieder.